Ausweichen bei der Prüfung
 
 

Ausweichen bei der Prüfung

Die Ausweichübung ist eine Übung, bei der die Anfahrtsgeschwindigkeit von 50 km/h mit einer Radarpistole gemessen wird.


Die Ausweichübung wird oft auch (fälschlicherweise) als Bremshaken bezeichnet. Die Aufgabenstellung ist lediglich, aus 50 km/h mit dem Motorrad seitlich zu versetzen. Der Schwierigkeitsgrad so einer Ausweichbewegung hängt von der Größe des Seitenversatz und der Entfernung zum Hindernis ab. Beides ist für die Prüfungsübung verhältnismäßig einfach festgelegt. Die Schwierigkeit der Übung ergibt sich eher aus der notwendigen Beschleunigung auf 50 km/h. Durch die recht kurze Anlaufstrecke, ist die Beschleunigung vor allem mit den A1-Motorrädern knapp.
Bei der Ausweichbewegung könnte mit einem bewußten Lenkimpuls gearbeitet werden. Wegen der harmlosen Ausweichbewegung ist das aber gar nicht notwendig. Der eigentlich wichtige Trainingsaspekt ist, daß die Bremsung erst erfolgt, wenn das Motorrad nach dem Ausweichen wieder exakt gerade fährt.